MODENA MOTOR GALLERY

24.09./25.09.2016

Modena - Das Herz der italienischen Automobilindustrie.

Ferrari, Maserati, Lamborghini, Dallara, Ducati und Pagani. Diese Namen zergehen einem auf der Zunge. All diese Unternehmen befinden sind in einem Radius von 50 Kilometer um Modena und stehen für das italienische Know-How im hochpreisigen Automobil- und Motoradsegment. In dieser weltweit einzigartigen Gegend fand dieses Jahr zum vierten Mal die Modena Motor Gallery statt. Die Veranstaltung gewinnt zunehmend an internationaler Bedeutung und konnte im Vergleich zum Vorjahr sowohl die Besucherzahl als auch den Geschäftsumsatz steigern. Auf dem Weg zur Halle 1 wurde man im Hauptkorridor gleich von einigen Isettas, auch Bubble Cars genannt empfangen. Diesen schloss sich eine großflächige Austellung zum 90jährigen Jubiläum der Fa. Ducati an. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1926  mit dem Namen "Società Scientifica Radio Brevetti Ducati. Es sollten zwei Jahrzehnte vergehen, ehe die Motorradabteilung entstand, in der ein Einzylindermotor mit zwei Gang-Getriebe hergestellt wurde, welcher als Hilfsantriebseinheit auf einem Fahrrad montiert war. Die vom Moto Club 2000 und Claudio Lusuardi zusammengestellten Ducatis waren eine Augenweide. Auch der 100. Geburtstag von Ferruccio Lamborghini und das 50jährige Jubiläum des Lamborghini Miura, der, als er auf dem Genfer Automobilsalon 1966 vorgestellt wurde, bei den Besuchern atemberaubende Begeisterung auslöste und eine neue Epoche der Sportwagen einleitete, standen im Mittelpunkt. Den Handwerkern der Region wurde eine ganze Halle für Ihre Präsentation zur Verfügung gestellt. Mit Ihrem Geschick und Können verhelfen Sie doch vielen historischen Fahrzeugen immer wieder zu neuem Glanz. Auch aus den Privatsammlungen von Umberto Panini und Stanguellini gab es mit dem Maserati 420M/58 Eldorado und dem Lotus Eleven wahre Schätze  aus dem historischen Motorsport zu bestaunen und selbstverständlich war auch Ferrari mit einigen Fahrzeugen aus Ihren Museen in Modena und Maranello vertreten.

Etwas ganz besonderes war die Ausstellung ,, Der englische Garagenarbeiter'': Colin Chapman vs. Enzo Ferrari. Ziel war es die Unternehmen Ferrari und Lotus über einen imaginären technischen Zeitraum zu verfolgen bzw. die Geschichte anhand eines Vergleichs zwischen der italienischen Schule und jener der britischen Garagenarbeiter zu rekonstruieren.

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