Starker Auftritt der BMW M6 GT3 Teams bei den 12 Stunden von Bathurst bleibt unbelohnt – Neuer BMW M4 GT4 siegt bei seiner Australien-Premiere.

Bathurst. Die BMW M6 GT3 Teams haben im 12-Stunden-Rennen auf dem legendären „Mount Panorama Circuit“ in Bathurst (AUS) eine starke Performance gezeigt, blieben dafür jedoch unbelohnt. Am Ende erreichte das BMW Team SRM, mit den BMW DTM-Fahrern Timo Glock (GER) und Philipp Eng (AUT) sowie Teamchef Steve Richards (NZL) am Steuer des #100 BMW M6 GT3, das Ziel auf dem neunten Rang. Der #43 BMW M6 GT3 des BMW Team Schnitzer, pilotiert von den BMW DTM-Fahrern Marco Wittmann (GER) und Augusto Farfus (BRA) sowie Chaz Mostert (AUS), schied im Kampf um das Podium nach einer Kollision aus. Das Rennen wurde aufgrund eines schweren Unfalls zwölf Minuten vor der geplanten Zielankunft abgebrochen.

Der 12-Stunden-Klassiker begann fulminant: Mostert startete mit dem #43 BMW M6 GT3 von der Poleposition und führte das Rennen zunächst mit wachsendem Vorsprung an. Zahlreiche Safety-Car-Phasen sorgten dann jedoch dafür, dass er und seine Teamkollegen die für den BMW M6 GT3 guten Bedingungen am Morgen nicht mehr nutzen konnten. Im weiteren Rennverlauf büßte das Trio Positionen ein, arbeitete sich in der Schlussphase aber wieder nach vorn und nahm das Podium erneut ins Visier. Nach neuneinhalb Stunden kam jedoch das Aus für Mostert, Wittmann und Farfus. Auf Rang vier liegend war Mostert im engen Kampf mit mehreren anderen Fahrzeugen in eine Kollision involviert. Er konnte zwar zu Box zurückkehren, doch das Auto war zu schwer beschädigt, um das Rennen fortzusetzen.  

Das Trio im Fahrzeug des BMW Team SRM zeigte im Rennen eine beeindruckende Aufholjagd. Der #100 BMW M6 GT3 musste nach einer Disqualifikation am Samstag vom 49. und damit letzten Platz starten. Glock, Richards und Eng arbeiteten sich jedoch schnell bis in die Spitzengruppe nach vorn. In der Schlussphase kostete ein Bremsproblem Zeit, und das Trio belegte am Ende den neunten Rang.

Der neue BMW M4 GT4 holte bei seiner Australien-Premiere auf Anhieb den Sieg in der GT4-Klasse. Das Team von Boat Works Racing gewann in dieser Klasse von der Poleposition aus. Der #30 BMW M4 GT4 wurde von Tony Longhurst, Matt Brabham und Aaron Seton (alle AUS) pilotiert. Der #13 BMW M4 GT4 vom Team RHC Lawrence/Strom und den Piloten Daren Jorgensen, Cameron Lawrence, Brett Strom (alle USA) sowie Kuno Wittmer (CAN) belegte Rang vier. Dahinter folgte auf Position fünf der #44 BMW M4 GT4 des BMW Team SRM, in dem sich die drei Australier Dean Grant, Xavier West und Cameron Hill abwechselten.

Bericht: BMW AG