Howmet TX - ROFGO Gulf Heritage Collection

Während der Rennsaison 1968 wurde die Herrschaft des Kolbenmotors von der Gasturbine kurzzeitig in Frage gestellt. Lotus beeindruckte in Indy mit ihrem einsitzigen Turbinenmotor und im Starterfeld der 24 Stunden von Le Mans im gleichen Jahr waren zwei Fahrzeugen mit Turbinenmotor am Start, die von der Howmet Corporation eingesetzt wurden. Das ungewöhnliche Auto mit dem Namen Howmet TX (Turbine Experimental) wurde von dem in Philadelphia geborenen Sportrennfahrer Ray Heppenstall entwickelt. Er überzeugte einen seiner Rennfreunde, Tom Fleming, dass ein leichtes Turbinentriebwerk, das in einem herkömmlichen Chassis montiert ist, eine gewinnbringende Kombination sein könnte.

 


BMW 3.0 CSL

Drei Buchstaben versetzten Sportwagen-Fans im Jahr 1971 in Hochstimmung: CSL. Das Kürzel steht für „Coupé Sport Leichtbau“. Und der Name war Programm. Mit nur 1.145 Kilogramm Gewicht, aber 132 kW/180 PS unter der Motorhaube war der BMW 3.0 CSL ein Pionier für intelligenten Leichtbau bei Serienautomobilen. Im gleichen Jahr sorgte noch eine weitere Premiere für Begeisterung: Mit dem BMW 3.0 CSi wurde das Modellprogramm der großen Coupés um eine Variante mit einem 147 kW/200 PS starken Einspritzmotor ergänzt.

 


Porsche 917 LH / 917-045

Der 917 mit der Chassisnummer 040 war als normales Kurzheck gebaut worden und war einer der beiden Entwicklungsträger für die spezielle Langheck-Ausfertigung für Le Mans. Doch bei einem Hochgeschwindigkeitstest 1970 auf dem VW-Versuchsgelände von Ehra-Lessien nördlich von Wolfsburg ist das Fahrzeug komplett auseinander-gebrochen und war somit ein Totalschaden. Pilot Kurt Ahrens blieb bei dem Unfall wie durch ein Wunder unverletzt. Zur damaligen Zeit wurde die 6 km lange Hunaudiéres-Gerade noch ohne die beiden Schikanen gefahren und dies ermöglichte es 100 % Vollgas zu geben. 

 


Mercedes-AMG Project ONE

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt 2017 feierte das Mercedes-AMG Project ONE seine Weltpremiere: Das zweisitzige Supersportwagen-Showcar bringt erstmals modernste und effizienteste Formel-1-Hybrid-Technologie nahezu eins zu eins von der Rennstrecke auf die Straße und bildet den Höhepunkt des Jubiläums 50 Jahre AMG. Der Performance-Hybrid leistet voraussichtlich mehr als 1.000 PS, seine Höchstgeschwindigkeit soll bei über 350 km/h liegen. Das Showcar kombiniert überwältigende Rennstrecken-Performance und alltagstaugliche Formel-1-Hybrid-Technologie mit beispielhafter Effizienz. Das ist weltweit einzigartig.

 


Ford GT40 - ROFGO Gulf Heritage Collection

Der GT40 entstand aus der Entscheidung von Henry Ford im Jahr 1962, die langjährige Vereinbarung zwischen US-amerikanischen Autoherstellern zu brechen, nicht direkt in den Motorsport einzusteigen. Ford zielte zunächst auf den Indianapolis „500“ ab, aber gegen Ende des Jahres wurde Roy Lunn, der in England geborene Leiter des Ford Advanced Vehicle Centers, beauftragt, einen Sportwagen für die Grand Touring Prototype Cars-Klasse zu entwerfen. Eric Broadley von Lola in England arbeitete an einem ähnlichen Projekt, und Lunn sah sich den resultierenden Lola MK 6 genau an und beschloss, das Design als Grundlage für den neuen Ford zu verwenden. 

 


Alex Schneider und sein NSU TT 1300

Alex Schneider kam, fuhr und siegte. Mit 7 Siegen und 5 zweiten Plätzen sicherte er sich 2019 in seinem neu aufgebauten NSU TT 1300 die Meisterschaft in der NSU TT Trophy und krönte seinen Erfolg noch mit dem Meistertitel beim „Kampf der Zwerge“. Die Rennserie, zugelassen sind hier Tourenwagen mit einem maximalen Hubraum bis 1300 ccm, welche die Herzen der Zuschauer bei jeder historischen Motorsportveranstaltung höher schlagen lässt.

Welche Geschichte steckt hinter dem Erfolg des sympathischen jungen Mannes aus Bleckhausen?

 


Porsche gratuliert Derek Bell zum 80. Geburtstag

Derek Bell hat es noch immer, dieses ganz besondere Lächeln, das einige seiner Konkurrenten an den Rennstrecken fürchteten: kumpelhaft und siegessicher zugleich. Am 31. Oktober 2021 feiert der Brite seinen 80. Geburtstag. „Wir gratulieren unserem ehemaligen Werksfahrer zu diesem Ehrentag. Derek Bell ist 35 Jahre lang immer wieder erfolgreich für Porsche gefahren“, sagt Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport.

 

Derek Bell wird am 31. Oktober 1941 in Pinner, Middlesex in England geboren. Als 23-Jähriger beginnt der Rennfahrer seine Karriere mit Clubrennen in Großbritannien. Ein Jahr später, 1965, startet er bereits in der britischen Formel-3-Meisterschaft. Sein Talent bleibt nicht unentdeckt und so folgt schnell der Aufstieg in die Formel-2-Europameisterschaft und in die Formel 1. Sein erstes Langstreckenrennen an der Sarthe bestreitet der Brite 1970, sein letztes 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1996. Er startet 26-mal in Le Mans, fünfmal gewinnt er, davon viermal in einem Porsche.