mercedes-amg gt3

Mercedes-AMG GT3
Mercedes-AMG GT3

18.02.2018 - RS65

Der erstmals 2015 beim Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentierte Mercedes AMG GT3 ist ein nach dem FIA-GT3-Reglement aufgebauter Rennwagen und wird seit Ende 2015 an Kundenteams ausgeliefert. Er ist entsprechend dem Reglement in Leichtbau-Technik, mit einem Rennfahrwerk, renntauglicher Bremsanlage und Aerodynamik aufgebaut.

Mit dem zu sehenden Fahrzeug gewannen Marco Engel, Bernd Schneider, Adam Christodoulou und Manuel Metzger 2016 das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring.

 

Motorisierung

 

Beim Mercedes-AMG GT3 wurde der aus dem Vorgängermodell SLS AMG GT3 bewährte und zusätzlich optimierte AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotor mit Trockensumpfschmierung übernommen; er ist vorn eingebaut. Ein sequenzielles Sechsgang-Renngetriebe der GT3-Variante ist an der Hinterachse angeordnet. Motor und Getriebe verbindet ein Rohr (sogenanntes Torque Tube), in dem wie bei der Straßenversion eine Carbonwelle mit Motordrehzahl rotiert. Diese Transaxle-Bauweise ermöglicht eine ausgewogene Gewichtsverteilung und optimiert sowohl des Fahrverhalten wie auch die Traktion

Rennfahrwerk

 

Doppelquerlenkerachsen vorn und hinten aus geschmiedetem Aluminium übernehmen die Radführung. Gegenüber dem Basisfahrzeug wurde die Spur verbreitert. Zusätzlich ermöglichen unterschiedliche Einstellungen an Federn und den Bilstein-Dämpfern, der Fahrzeughöhe, den Stabilisatoren sowie an Spur und Sturz eine individuelle Abstimmung auf die Rennstrecken. Eine Zahnstangenlenkung mit direkter Übersetzung und Servounterstützung dient dem agilen Handling. Der Wagen hat 18 Zoll große Leichtmetallräder mit Zentralverschluss, profillose Rennreifen und eine Stahl-Rennsportbremsanlage mit innenbelüfteten Bremsscheiben und Renn-ABS. Die im Unterboden integrierte Luftheberanlage unterstützt schnelle Radwechsel.

Exterieur

 

Die Karosserie des Coupes wurde aerodynamisch modifiziert, sichtbar nicht nur an der neuen Frontschürze mit Splitter, der Motorhaube mit zentralem Kühlluftaustritt, sondern auch an den seitlichen Radhausentlüftungen, den Seitenschwellern mit Kühlkanälen für die Hinterachsbremsen, dem glatten Unterboden mit Heckdiffusor und dem verstellbaren Heckflügel. Dadurch wurden Abtrieb und Kühlung verbessert. Zwischen B- und C-Säule befinden sich die Tankstutzen für die Schnelltankanlage. Um das Fahrzeuggewicht unter die erlaubten 1300 kg zu senken, sind zahlreiche Teile aus Carbon (CFK) gefertigt.

Quelle: Wikipedia

Sicherheitsausstattung

 

Der Überrollkäfig aus Stahl nach FIA-GT3-Reglement versteift zusätzlich das Aluminium-Spaceframe. Ähnlich wie in den DTM-Fahrzeugen von Mercedes-Benz befindet sich die individuell angepasste Sitzschale in einer fest montierten Sicherheitszelle aus hochfestem Carbon; außerdem wird der Fahrer mit einem Sechspunktgurt und HANS-Ssytem (Head and Neck Support) geschützt. Damit unterschiedlich große Fahrer Platz haben, kann die Position der Pedalbox verstellt werden. Das Fahrzeug ist mit den vorgeschriebenen CFK-Sicherheitstankbehältern und einer Feuerlöschanlage ausgestattet. Des Weiteren gibt es im Dach des Wagens eine Rettungsluke.

 

Cockpit

 

Im Blickfeld des Fahrers ist das zentrale Display positioniert, das über alle wichtigen Informationen wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Betriebstemperaturen, Rundenzeiten und die aktuelle Gangwahl informiert. Das Rennlenkrad ist mit Schaltwippen ausgestattet, damit während der Gangwechsel die Hände nicht vom Lenkrad genommen werden müssen. Auf der Mittelkonsole sind die Bedienelemente für die Justierung der Traktionskontrolle, den Rückwärtsgang, die Bremsbalance und die integrierte Feuerlöschanlage angebracht.

Quelle: Wikipedia

Mercedes-AMG GT3
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