Ferrari 350 CanAm | 1967 speziell für die nordamerikanische CanAm-Serie entwickelt
Der Ferrari 350 CanAm (auch oft als 350 P bezeichnet) ist ein seltener Sportwagen-Prototyp, der 1967 speziell für die nordamerikanische CanAm-Serie entwickelt wurde. Es handelt sich dabei nicht um eine Neukonstruktion, sondern um zwei umgebaute Ferrari 330 P4 (Fahrgestellnummern 0858 und 0860), die nach den Änderungen des FIA-Reglements für Sportprototypen für die Gruppe 7 angepasst wurden.
Um gegen die hubraumstarken amerikanischen Big-Block-V8-Motoren von McLaren und Lola bestehen zu können, vergrößerte Ferrari den Hubraum des legendären V12-Motors.
Motor: 60° V12-Mittelmotor mit drei Ventilen pro Zylinder und Lucas-Indirekteinspritzung.
Hubraum: Durch eine Vergrößerung der Bohrung auf 79 mm stieg der Hubraum von 4,0 auf ca. 4,2 Liter.
Leistung: Das Triebwerk leistete etwa 480 PS (353 kW) bei 8.500 U/Min.
Design: Die Karosserie wurde als extrem flacher Spyder ohne Frontscheinwerfer gestaltet, um den Luftwiderstand zu minimieren. Charakteristisch sind die zwei markanten, nach außen geschwungenen Lufthutzen über dem Motor.
Der bekannteste Pilot des Wagens war der Neuseeländer Chris Amon, der 1967 beim Debüt in Laguna Seca mit dem 5. Platz das beste Saisonergebnis erzielte. Trotz der technischen Upgrades war der Ferrari 350 CanAm gegen die deutlich leistungsstärkeren (oft über 600 PS) und leichteren Konkurrenten aus den USA und England chancenlos. Die beiden originalen Chassis gelten heute als extrem wertvolle Sammlerstücke.
Der Ferrari 350 CanAm #23 von Thunderslot (Artikelnummer CA00601S/W) ist ein detailgetreues Slotcar im Maßstab 1:32 und gilt unter Sammlern und Club-Racern als besonders leistungsstark und hochwertig verarbeitet. Das Fahrzeug ist für den analogen Betrieb konzipiert, kann aber mit entsprechendem Aufwand (z. B. Carrera Digital 132 Decoder) digitalisiert werden.
Motor: "Mach' 21" Short-Can-Motor mit ca. 21.500 U/min bei 12V und einem Drehmoment von 175g/cm. Antrieb: Sidewinder-Konfiguration, in einem Winkel von 2,5 Grad montiert. Chassis: Dreieckiger, federungsfähiger Motorträger (Motor Pod). Räder & Reifen: Aluminiumfelgen hinten, Kunststofffelgen vorne; ausgestattet mit "super sticky" Hinterreifen. Abmessungen & Gewicht: Radstand von 76 mm, Gesamtgewicht ca. 61,7 g (davon Karosserie 13,9 g). Besonderheiten: Einstellbare Vorderachshöhe, Messinglager und T6-Torx-Schrauben zur Befestigung der Karosserie. Performance: Das Auto ist bekannt dafür, direkt aus der Box ("out of the box") extrem schnell und wettbewerbsfähig zu sein.









