Ford Mustang Turbo #63 | ein extremer Rennwagen der frühen 1980er Jahre, der die Technik des legendären Zakspeed Ford Capri Turbo unter einer US-amerikanischen Silhouette verbarg.
Der Ford Mustang Turbo (oft auch als „Gruppe 5 Mustang“ bezeichnet) war ein spektakulärer Rennwagen der frühen 1980er-Jahre. Er wurde vom deutschen Rennstall Zakspeed im Auftrag von Ford für die US-amerikanische IMSA-GT-Meisterschaft (GTX-Klasse) entwickelt. Technisch basierte er maßgeblich auf dem überlegenen Konzept des legendären Ford Capri Zakspeed Turbo aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft. Da in Nordamerika der Ford Capri kaum Relevanz besaß, forderte Ford für die dortige IMSA-Serie einen Rennwagen im Gewand der damals aktuellen, dritten Generation des Ford Mustang ("Fox-Body").
Obwohl die Silhouette an den Serien-Mustang erinnerte, war das Fahrzeug ein reinrassiger Gitterrohrrahmen-Prototyp. Nur sehr wenige Teile (wie die A- und C-Säulen) stammten aus der Serie. Das Auto entsprach dem internationalen Gruppe-5-Reglement („Spezial-Produktionswagen“), lief in den USA jedoch unter den fast identischen IMSA-GTX-Regeln. Angetrieben wurde der Ford Mustang Turbo von einem rund 1,7 bis 2,1 Liter großen Vierzylinder-Turbomotor (je nach Entwicklungsstufe), der bei einem minimalen Fahrzeuggewicht von rund 800 kg gewaltige 600 bis 675 PS leistete.
Das legendäre Rennfahrzeug mit der Startnummer 63 wurde von John Paul Jr. beim prestigeträchtigen Geldrennen - ein Einladungsrennen um astronomische Preisgelder - auf dem Norisring 1981 im Rahmen der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) gefahren. Den Sieg sicherte sich Bob Wollek in seinem brachialen, orangefarbenen Jägermeister-Kremer-Porsche 935 K4 vor John Paul Jr., dessen Mustang Turbo zu den extremsten Konstruktionen der damaligen Gruppe-5-Ära gehörte.
Der Sideways Ford Mustang Turbo #63 (Artikelnummer SW66) im Maßstab 1/32 ist für den Einsatz auf analogen 2-Leiter-Autorennbahnen (wie Carrera Evolution, Ninco oder Scalextric) geeignet und verfügt über hochwertige Tuning-Komponenten ab Werk.









