BMW 2002 - Minichberger Motorsport

Die Baureihe 114, die auch als 02-Serie bezeichnet wird, wurde von 1966 bis 1977 produziert und leitete sich vom BMW 1600 der Neuen Klasse ab. Die sportlichen Mittelklasse-Fahrzeuge waren mit einem Vierzylinder-Motor (Typ M10) aus­gerüstet und hatten nur zwei Türen. Daher stand ab 1971 die 02 am Ende der Modellbezeichnungen: BMW 1502, BMW 1602, BMW 1802 und BMW 2002.


Uli Kainzinger und sein Porsche 993 GT2 - der letzte seiner Art

Im November 2018 feierte die 8. Generation des Porsche 911 auf der L.A. Autoshow in Los Angeles  seine Weltpremiere. Die 4. Generation des 911ers, der Typ 993, gehört seit dem Debüt des Ur-Elfers im Jahr 1963 auf der IAA in Frankfurt am Main aber zu den gefragtesten Modellen. Und das überrascht keinesfalls, denn die Ära der luftgekühlten 911er endete mit dem Typ 993 und somit ist er der letzte seiner Art. Allein das war für Uli Kainzinger schon Reiz genug, sich den 993 GT2 von Roock Racing, einen auf Porsche spezialisierten Fahrzeugtuner aus Leverkusen, zu gönnen. 


50 Jahre Lancia Stratos HF

Der Lancia Stratos Zero, eine Designstudie - vorgestellt von Nuccio Bertone auf dem Turiner Autosalon im Jahr 1970, brachte Cesare Fiorio den Leiter der Sportwagen-Abteilung von Lancia auf die Idee, den Lancia Stratos HF zu entwickeln. Es war an der Zeit, einen Nachfolger für den über viele Jahre äußerst erfolgreichen Fulvia HF zu präsentieren. Bereits ein Jahr später  wurde der Lancia Stratos HF mit dem Sechszylindermotor des Dino 246 erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt. Im Vorfeld war es für Pier Ugo Gobatto, den Generaldirektor von Lancia und Cesare Fiori, nicht einfach gewesen, Enzo Ferrari zu überzeugen, die große Anzahl an Motoren zu produzieren, welche  für die Homologation in der Gruppe 4 der FIA benötigt wurden. Die anfänglich von der FIA geforderte Stückzahl von 500 Fahrzeugen wurde letztendlich auf 400 Exemplare reduziert.


Shelby Cobra Daytona Coupé

Nach Fertigstellung des ersten Shelby Cobra Daytona Coupés im Jahr 1964 wurde das Fahrzeug sofort auf dem Riverside International Raceway ausgiebig getestet. Das Design von Ron Brook sah zwar außergewöhnlich aus, wusste aber auf der Rennstrecke zu überzeugen. Ken Miles war mit einer Maximalgeschwindigkeit von 183 Meilen pro Stunde um 20 Meilen pro Stunde schneller als mit dem Cobra Roadster. Bob Negstad hatte die Fahrwerkentwicklung umgesetzt - Pete Brook die Karosseriegestaltung. In der Zeit zwischen 1964 und 1965 wurden fünf von sechs Karosserien von der Carrozzeria Gransport in Italien fertiggestellt.


McLaren M16

Im Jahr 1970 war McLaren mit dem kurvigen M15 erstmals in Indianapolis am Start. Obwohl der M15 kein sofortiger Gewinner war, erwies er sich als wettbewerbsfähig genug für McLaren, um im folgenden Jahr einen weiteren Versuch zu unternehmen. Gordon Coppuck nutzte die gewonnenen Erkenntnisse und schuf, inspiriert vom keilförmigen Lotus 72, den brandneuen M16. Er war noch nicht von der Verwendung der Keilform für die Formel-1-Fahrzeuge des Teams überzeugt, war jedoch der Ansicht, dass dieses Design mit geringem Luft-widerstand perfekt für Hochgeschwindigkeits-Rundrennen geeignet sein würde. Infolge der schmal zulaufenden Nase mussten die Kühler von der Vorderseite des Autos zu den Seitenkästen auf beiden Seiten des Cockpits verlegt werden.


Der Formula GT/Sportwagenservice München bei der HTGT um die Dunlop Trophy 2021 am Hockenheimring

Der Formula GT/Sportwagenservice München - Spezialist für klassische Alfa Romeo und Ferrari Fahrzeuge, mit Schwerpunkt auf Motoren- und Getriebebau für Rennsportfahrzeuge - war mit 9 Fahrzeugen bei der HTGT im Rahmen des Int. ADAC/MCS Rundstreckenrennens um den Preis der Stadt Stuttgart im April 2021 im badischen Motodrom von Hockenheim am Start.


Porsche 914/6 GT

Die GT-Wagen (Grand-Tourisme) sind stets eine Domäne der Marke Porsche gewesen. Zuerst mit der Typenreihe 356, danach mit dem 911. Als der „Elfer“ über die Grenze von zwei Litern Hubraum hinauswuchs, bot sich der neue Mittelmotor-Typ 914 für die Klasse bis zwei Liter Hubraum an. Mit Werkseinsätzen (u. a. bei der Rallye Monte Carlo und beim Marathon de la Route auf dem Nürburgring) bewies der 914 mit seinem Zweiliter-Porschemotor seine Klasse.


De Tomaso Pantera Gruppe 4

Der Pantera der Gruppe 4 war ein dedizierter, speziell gebauter Rennwagen. Er besaß eine Basis-Pantera-Architektur, verfügte jedoch über ein einzigartiges Chassis und eine spezielle Federung. Zu den Maßnahmen der Gewichtsreduzierung gehörten unter anderem das Fahrgestell, die Aluminiumtüren und die Motorhaubenverkleidungen. Im Gegensatz zum Gruppe 3 Pantera wurde der Gruppe 4 Pantera den Kunden nicht ab Werk angeboten, da es sich um eine einmalige Rennwagen-Serie handelte, die für die World Endurance Racing Series in den Jahren 1972 und 1973 entwickelt worden war.


50 Jahre BMW 3.0 CSL

Für alle BMW Fans und Motorsport-Enthusiasten gibt es mit dem Pop-up-Event „50 Jahre BMW 3.0 CSL“ ab sofort bis zum 06. Juni 2021 in den denkmalgeschützen Räumlichkeiten der Motorworld in Böblingen ein absolutes Hightlight zu sehen. Mit dem Support der BMW Group präsentiert die Solitude GmbH featured by COMCO mit Unterstützung von infact.digital acht Varianten dieses faszinierenden Leichtbau-Coupés, von der Straßenversion mit 200 PS bis hin zur rund 450 PS starken Rennausführung.


Sauber-Mercedes C8

Einer der ersten Spezialhersteller, der einen Renner der Gruppe C baute, war Peter Sauber. Der Schweizer Ingenieur und Motorsportbegeisterte baute zuvor hauptsächlich Sportprototypen mit kleinen Motoren, so dass die Gruppe C einen deutlichen Fortschritt darstellte. Er hatte sich mit dem Motorspezialisten Heini Mader zusammengetan und 1982 gemeinsam den Sauber C6 mit Cosworth-Motor entwickelt. Das Auto sah sehr zweckmäßig aus, aber der stark vibrierende V8-Motor erwies sich als zuverlässiger Albtraum. In den folgenden Rennen hatte das Schweizer Team mit dem BMW C7 etwas mehr Erfolg, konnte aber nicht mit den von Works entwickelten Porsches und Lancias mithalten. Der größte Erfolg des C7 war 1983 ein neunter Platz in Le Mans.


BMW M1 Gruppe 5

Ursprünglich war das zu sehende Fahrzeug als M1 Procar entwickelt worden und war in der Rennsaison 1980 von Arturo Merzario für BMW Italia pilotiert worden. Nach Beendigunug der Procar-Serie suchte das Team nach einer anderen Rennserie und traf die Entscheidung an internationalen Sportwagenrennen teilzunehmen. In seiner Procar-Ausführung war der M1 eigentlich für die Klasse 4 qualifiziert. Da auch diese nicht mehr existierte, kam er in der Gruppe 5 zum Einsatz, wo er auf speziell gebaute...


Chevrolet Corvette ZR1 Le Mans

Challenge-Rennfahrer und Corvette-Tuner Doug Rippie hatte einen Lebenstraum: einmal in Le Mans gegen die Weltklasse-Marken anzutreten. Als Chevy den C4 ZR1 vorstellte, eröffnete sich die Gelegenheit für ihn. In den frühen neunziger Jahren schloss sich Rippie mit Mercury Marine zusammen, der den hoch entwickelten Vier-Nocken-LT5 baute, der die Corvette ZR-1 für General Motors antrieb. Mit dem Segen und der Hilfe von GM haben sie die DRZ-500-Version des LT5-Motors entwickelt.


Porsche 917 LH #21

Der Porsche 917 Langheck aus dem Jahr 1971 ist eng mit dem Namen des Ausnahmefahrers Vic Elford und Le Mans verbunden. 1970 fährt der Brite dort die schnellste Trainingszeit und durchbricht als Erster die „240-km/h-Schallmauer“. Sein Durchschnitt: 242,685 km/h. Im Rennen gelingt Elford mit 241,236 km/h die schnellste Runde. Am Sonntagmorgen beendet ein Motorschaden die Fahrt des Briten und seines Teamkollegen Kurt Ahrens. Ein Jahr später startet Elford auf demselben Fahrzeug mit Gérard...


Porsche 935 Turbo

Nach einem Porsche 935-Sieg bei den 24 Stunden von Daytona stand auch das 12-Stunden-Rennen von Sebring im Jahr 1979 ganz im Zeichen von Porsche. Nicht weniger als 46 der 72 Starter waren Porsche - Fahrzeuge. Dominiert wurde das Rennen wiederum von den 935ern, welche die ersten 11 Startplätze belegten! Bob Akin, eine Legende hinter den Rädern unzähliger Porsche, teilte sich mit Rob McFarlin und Roy Woods, gesponsert vom berühmten "King of Beers", Budweiser, das Cockpit des 935 mit der...