Porsche 911 GT1 #17 | Angetrieben von einem 3,2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung
Der Porsche 911 GT1 mit der Startnummer 17 ist ein legendäres Fahrzeug der FIA GT-Meisterschaft 1997. Eingesetzt wurde der Wagen vom Team JB Racing (auch bekannt als JB Giesse Team) unter der Leitung von Jean-Pierre Jabouille. Beim 3-Stunden-Rennen von Sebring 1997 (einem Lauf der FIA GT, nicht zu verwechseln mit den 12h Sebring der IMSA) wurde das Fahrzeug von dem Franzosen Emmanuel Collard und dem Italiener Mauro Baldi pilotiert.
Der 911er GT1 #17 der zuvor schon bei Rennen in Mugello und Laguna Seca zum Einsatz kam, erreichte in Sebring den 9. Gesamtrang. Das Fahrzeug mit der Chassis-Nummer 993-GT1-109 wurde von einem 3,2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung, der ca. 600-650 PS leistete, angetrieben. Im August 1997 wurde der 911 GT1 im Werk Weissach auf die Evo-Spezifikation (verbesserte Aerodynamik und Frontpartie) aufgerüstet.
Fly Slotcars sind bekannt für hohe Detailtreue, die oft zu Lasten der Out-of-the-box-Performance geht. Fly-Modelle aus dieser Ära gelten unter Slotcar-Enthusiasten als "Bastlerautos". Laufruhe: Oft müssen die Achsen gerichtet oder gegen Präzisionsachsen getauscht werden, da die Originalräder zum "Eiern" neigen. Getriebe: Das Kunststoff-Motorritzel neigt nach Jahren zu Haarrissen, was zu einem klackernden Geräusch führt. Ein Tausch gegen ein Messingritzel wird empfohlen. Reifen: Die Original-Gummireifen bieten auf Carrera-Schienen mittelmäßigen Grip. Für bessere Zeiten kommen oft Ortmann- oder Shore-Reifen zum Einsatz. Gewicht: Das Modell ist recht leicht. Kleine Bleigewichte nahe dem Leitkiel verbessern die Stabilität in Kurven. Aus den genannten Gründen werden die Slotcars von FLY meistens von Sammlern und nicht von Racern erworden.









