veritas meteor formel 2

Veritas Meteor Formel 2
Veritas Meteor Formel 2

Im Jahr 1949 entstand unter Konstrukteur Ernst Loof der Veritas Meteor, ein Monoposto bzw. Einsitzer mit freistehenden Rädern entsprechend der damals gültigen Formel 2, nach der 1952 und 1953 die Rennen zur Automobilweltmeisterschaft ausgetragen wurden. Zugelassen waren Rennwagen mit bis zu 500 cm³ und Kompressor oder mit maximal 2000 cm³ Hubraum ohne Kompressor.

Grundlage des bei Heinkel gefertigten Motors im Veritas Meteor war der Sechszylinder des BMW 328, den die ehemaligen BMW-Mitarbeiter Karl Schäfer, Karl Rech und Max Knoch weiterentwickelten. Augenfälliges Merkmal des neuen Reihenmotors mit einem Hubraum von 1988 cm³ war die obenliegende Nockenwelle, die die V-förmig im Zylinderkopf hängenden Ventile steuerte. Die Kurbelwelle lief in Bleibronzelagern, während die Pleuel sowohl auf den Kurbelzapfen als auch an den Kolbenbolzen rollengelagert waren. Der Motor leistete 140 PS bei 7000/min; er war wassergekühlt mit 10 Liter Wasser im Umlauf und hatte Trockensumpfschmierung mit einer Füllmenge von 12 Litern.

Die Kraft wurde über eine Einscheiben-Trockenkupplung, ein Fünfganggetriebe mit besonderer Ölpumpe und eine Kardanwelle an ein selbstsperrendes Differenzialgetriebe bzw. an die Hinterräder übertragen. Je nach Rennstrecke konnten die Zahnräder des Differenzials geändert werden, um die Übersetzung anzupassen.

Der Rahmen des Veritas Meteor bestand aus einem Rohrgitter (Gitterrohrrahmen). Die Vorderräder waren an doppelten Dreieckslenkern aufgehängt, wobei jeweils ein längs liegender Drehfederstab auf die oberen Lenker wirkte und die schräg stehenden Teleskopstoßdämpfer sich auf den unteren Lenkern abstützten. Die ebenfalls drehstabgefederte hintere Doppelgelenkachse hatte auf jeder Seite einen Dreieckslenker und zusätzlich einen Dreieckslenker über dem Differenzial sowie ab 1952 ein De-Dion-Tragrohr hinter dem Differenzial.

Die Fußbremse wirkte über zwei Bremszylinder hydraulisch auf vier Leichtmetalltrommeln. Der Wagen wurde wahlweise mit Stahlscheibenrädern oder mit Rudge-Stahlspeichenrädern gefahren, beide Ausführungen mit Zentralverschlüssen.

Quelle: Wikipedia

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